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Präsentationen erstellen: 2 Methoden, die selbst Steve Jobs überzeugen konnten

Präsentationen erstellen
Auch Genies und Visionäre müssen überzeugt werden! Genau das mussten selbst die ehemaligen Kollegen oder Businesspartner von Steve Jobs lernen. Denn: egal, wie großartig eine Idee auf den ersten Blick auch scheinen mag – am Ende muss man immer andere für seine Ideen begeistern.

Und genauso ist es übrigens auch beim Präsentieren. Damit das auch stets klappt, haben wir für euch zwei Methoden, die euch helfen sollen, eure Inhalte überzeugend an den Mann zu bringen. Ja sogar sture Kolleg*innen, uneinsichtige Chef*innen und skeptische Investor*innen könnt ihr mit diesen Methoden zu einer Kehrtwende bewegen.

Methode 1: Wissenslücken aufzeigen

Jeder ist schon einmal einer Führungskraft mit übertriebenem Selbstbewusstsein begegnet. Sie wissen dabei nicht, was sie nicht wissen. Weist sie jemand anderes auf ihre Unwissenheit hin, gehen sie in die Defensive. Ein besseres Vorgehen besteht darin, diese Menschen dazu zu bringen, dass sie ihre Wissenslücke selbst erkennen.

Ein kleines Beispiel: Studierende der Universität Yale sollten bewerten, wie gut sie die Funktionsweise von Alltagsgegenständen wie Fernseher oder Toiletten verstanden. Die Student*innen zeigten sich zunächst sehr selbstsicher, was ihr Wissen anging. Immerhin handelte es sich hierbei um Gegenständer alltäglicher Benutzung. Während sie sich abmühten zu erklären, wie ein Fernseher das Bild überträgt oder eine Toilettenspülung abläuft, schwand ihr übersteigertes Selbstvertrauen. Plötzlich wurde ihnen bewusst, wie wenig sie eigentlich wirklich verstanden hatten.

Auch Steve Jobs verfiel dieser Leichtsinnigkeit, sein eigenes Wissen höher einzuschätzen. Er wollte für seine iPhone-Displays ein widerstandfähiges Glas. Als ein potenzieller Glasproduzent ihn besuchte, wollte Jobs ihm erklären, wie er das Glas herzustellen habe. Anstatt zu diskutieren, hörte er einfach nur zu und ließ Jobs reden. Laut Jobs eigener Aussage, habe er genug Ahnung von der Technik. Jedoch wurde auch hier schnell klar, dass Steve Jobs nicht wirklich viel von der Herstellung von bruchsicherem Glas verstand. An dieser stelle nutzte der Glasproduzent die Gelegenheit und skizierte die Zusammensetzung von Glas bis hin zur Molekularstruktur. Demzufolge entstand ein Deal zwischen Apple und dem US-Unternehmen Corning welches noch bis heute läuft.

Methode 2: Mitgedacht ist halb gewonnen

Unnachgiebige Menschen sehen Beständigkeit als Tugend an. Einmal gefasst, scheint ihre Meinung in Stein gemeißelt zu sein.

Hierzu gibt es ein gutes Beispiel aus Hollywood: Filmproduzent*innen, die ein fertiges Konzept vorlegen, konnten ihre Ideen schwer durchsetzen. Erfolgreiche Autor*innen hingegen hatten verstanden, dass die Macher*innen mitreden wollten. Deshalb gestalteten sie ihren Pitch wie ein Ballspiel: Sie warfen den Hollywood-Bossen eine Idee zu, diese entwickelten sie weiter und warfen sie zurück.

Auch im Hause Apple gibt es ein passendes Beispiel: Ein Apple Mitarbeiter ärgerte sich, dass er immer den Mac mitschleppen musste, um in anderen Räumen Musik zu hören oder Videos zu schauen. Er schlug Jobs vor, ein eigenes Gerät zu bauen, um Daten zu streamen. „Wer zur Hölle sollte jemals ein Video streamen wollen?“, war Jobs‘ erste Reaktion darauf.

Studien belegen, dass sich die Abwehrhaltung von Menschen überwinden lässt, wenn man Fragen stellt, statt zu antworten. Die goldene Regel lautet also: Geben sie Ihrem Gegenüber die Kontrolle über das Gespräch.

Im Beispiel von Apple fragte der Mitarbeiter, anstatt seinen eigenen Standpunkt zu forcieren, Jobs folgendes: „Was wäre, wenn wir ein Gerät bauen würden, mit dem man Inhalte abspielen könnte?“ Jobs begann sich vorzustellen, was alles möglich wäre, machte sich die Idee nach und nach zu eigen und gab dem Projekt schließlich das Go. Daraus entstand über mehrere Zwischenschritte das heute bekannte Apple TV. Selbst bei Steve Jobs haben diese beiden Methoden also gewirkt und über die Jahre hat er eingesehen, dass er seine Überzeugungen manchmal hinterfragen musste:

„Es war eine bittere Medizin, aber ich schätze, der Patient brauchte sie.“

– Steve Jobs

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